20 Prozent aller Newsletter als Spam klassifiziert

18. Juni 2009 Ihr Kommentar »

Um eine E-Mail-Kampagne zum Erfolg zu führen, müssen die E-Mails tatsächlich beim Empfänger ankommen. Nur vier von fünf E-Mails schaffen es aber, diese erste Hürde auch wirklich zu nehmen. Zu diesem Schluss kommt die Studie “Vertical-Market Deliverability Benchmarks” von Goodmail Systems und Pivotal Veracity. Neben den Ursachen nennen die Urheber auch Wege, die Zustellrate zu erhöhen.

Grundlage der Studie waren nach Angaben von Pivotal Veracity mehr als 300.000 selbst im Kundenauftrag durchgeführte Kampagnen im ersten Quartal 2009. Der hohe Schwund auf dem Weg vom Absender zum Empfänger hat vor allem einen Grund: Sie werden als Spam klassifiziert. Rund fünf Prozent davon direkt beim Empfänger, der größte Teil, die verbleibenden 15 Prozent, jedoch bei den beteiligten ISPs. Letzteres nennt die Studie übrigens Ahnungslosigkeit vorschützend „Verschwinden im Schwarzen Loch“.

Was tun?

Das kostbarste Gut: die eigene Reputation. Je besser der Ruf, desto höher die Zustellraten. Einen guten Ruf als Online-Marketer zu erreichen (und zu halten) ist dabei einfacher als gedacht, fußt er doch in weiten Teilen auf dem eigenen Verhalten. Das Versandvolumen spielt hierbei eine Rolle. Vorteilhaft ist ein möglichst stetiges Verhalten sowohl bei Datenvolumen, als auch bei den zeitlichen Intervallen.

Oberstes Gebot: Verteilerpflege

Unbedingt sollte der eigene Verteiler gut gepflegt werden. Denn richtig verdächtig machen sich Unternehmen, die viele unbekannte Adressaten auf dem Verteiler haben. E-Mails an diese Adressen können nicht zugestellt werden und gelten als „Hard Bounces“. Schlimmer ist es eigentlich nur noch, wenn Unternehmen in die „Spam Trap“ fallen, also Adressen auf dem Verteiler haben, die eigens dafür eingerichtet wurden, Spam anzulocken: Eine einzige derartige Adresse kann die Zustellrate des gesamten Verteilers bereits auf 38 Prozent drücken.

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